Weinstilleben, Foto von Andreas Wenzel
Sonntag, 16. November 2008
Bio- und Demeter-Höfe in Landkreis BB / Stuttgart
Habe eben eine Aufstellung Aufstellung der Bio- und Demeter-Höfe im Landkreis Böblingen und Stuttgart gefunden.

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Samstag, 15. November 2008
Öko oder Bio?
Natürlich ist bio nicht gleich bio (oder öko nicht gleich öko)! Weder als Produzent, noch als Verbraucher oder als Händler bzw. Gastronom trifft man eine Entscheidung die "bio: ja oder nein" lautet, es ist auch Quatsch zu unterscheiden zwischen "bio=gut und nicht-bio=böse". Der Weinbau ist da ein gutes Beispiel: Als Winzer kann man sich für bestimmte Anbaumethoden entscheiden, für bestimmte "Pflanzenschutzmittel" oder bestimmte Düngemethoden. Die Investitionskosten dafür sind unterschiedlich, ebenso die Konsequenzen für das Produkt. Wenn man sich EG-Öko-zertifizieren lässt bedeutet das, daß man bestimmte Regeln einhalten muss, die jederzeit von Inspektoren geprüft werden können. Allerdings heisst das nicht, dass man zum Beispiel einem Verband wie Ecovin beigetreten ist. Dies würde zusätzliche Gebühren kosten, bedeutet aber, daß man unter Fachleuten ist und gemeinsam Themen und Probleme angeht und vermarktet. Die Anforderungen hierbei sind strenger, als bei einer reinen EG-Öko-Zertifizierung. Oder man arbeitet nach antroposophischen Prinzipien und stellt auf Demeter um. Daß mit derartigen Zertifizierungen - die man auch als "Qualitäts-Management-Instrument" verstehen kann - auch die Berechtigung für die Nutzung der entsprechenden Marken einhergeht ist klar. Und, daß man somit (zu recht) einen teureren Verkaufspreis rechtfertigen kann, ebenso.

"Eine andere Unterscheidung trifft Bionade-Chef Kowalsky: "Es gibt mittlerweile Öko und Bio" - und Bio sei die neuere Form. "Bio verkörpert den zusätzlichen Genuss- und Lifestyle-Gedanken."> Sich gut ernähren und dabei auch noch gut fühlen, heißt das übersetzt." heisst es in einem Artikel auf Spiegel Online, den ich auf dem Blog alienliebe - Ein Kleckswerk! gesehen habe. Über diese Formulierung werde ich mir in einem der nächsten Posts Gedanken machen...

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Montag, 10. November 2008
ausgeglichene Berichterstattung
Bei der kommenden Veranstaltung wird es Wein nur von einem Weingut zu verkosten geben. Warum? Wenn man um redaktionelle Unabhängigkeit bedacht ist, muss man sich zumindest darum Gedanken machen und es begründen, wie es dazu kommt. Der Grund hierzu liegt in den Trauben, in den Reben, den Weinbergen, den Keltern und Kellern. Die Unterschiede zwischen den Rebsorten, den Böden, den Lagen, den Jahrgängen, dem Wetter und schließlich dem Ausbau also Dauer, Temperatur und Gefäße der Vergärung sind alleine bei einem Weingut schon so groß, daß eine Weinprobe nur schwerlich ausreicht, um sich ein grobes Bild davon zu schmecken. Ein Vergleich zwischen verschiedenen Weingütern würde erfordern, dass man vergleichbare Weine gegenüberstellt, also nur gleiche Jahrgänge, gleiche Rebsorten... Schwierig wird es schon für gleiche Böden, unmöglich ist es zwei Weine von verschiedenen Weinbauern aber aus den gleichen Lagen zu bekommen... Bei den Überlegungen zu den Veranstaltungen und den dabei geplanten Produkttests hatten wir uns bereits Gedanken darüber gemacht, ob es möglich sei frisches Obst und Gemüse zu testen und miteinander zu vergleichen. Ich denke das ist Quatsch! Bei den Produkttests soll es ja darum gehen, durch eigenes Probieren zu beurteilen, welche Hersteller ihre Arbeit bei der Lebensmittelherstellung gut machen und nicht, welcher Bauer (oder Wengerter) auf seinen Parzellen mehr Glück mit dem Wetter hatte. Vor allem bei Frischware kommt dazu die Frage, wann es geerntet und wie es gelagert wurde. Da Vergleiche anzustellen wäre meiner Meinung nach müßig. Das Thema ist hier sicherlich noch nicht erschöpfend behandelt und Kommentare oder Dialog würden es bestimmt weiterbringen...

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